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7/8 | 2013

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Bargeld für Sie –

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TECHNIK UND MANAGEMENT Energie/Erneuerbare Energien Am Schulzentrum in Friedberg wird ein Großteil der Wärmeenergie per Lkw angeliefert. Abwärmenutzung mit mobilenSpeichern Für die Nutzung der Abwärme aus großen Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen bieten sich Fernwärme-Netze an. Oftmals sind jedoch passende Wärmeabnehmer für eine leitungsgebundene Versorgung zu weit entfernt oder die benötigten Wärmemengen sind für eine Investition inLeitungen zu gering. Eine Alternative ist hier der Transport von Wärme in Containern. Markus Hertel, Hansjürgen Krist, Roland Schipf und Wolfgang Rommel Eine effiziente Wärmenutzung in Form von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Abwärmenutzung ist aus volkswirtschaftlicher Sicht ein direkter undsehreffizienter Beitrag zurEnergiewende und zum Klimaschutz. Finanziert durch das Bayerische Umweltministerium hat das bifa Umweltinstitut einen beispielhaften regionalen Wärmeverbund entwickelt. Ziel dabei war es, die Energieversorgung im Wirtschaftsraum Augsburg zu optimieren. Im Zentrumder Untersuchungen stand die Nutzung von Abwärme aus produzierenden Betrieben und Kraftwerken. Im Projekt ermittelten die Forscher zunächst Abwärme intensive Quellen und passende Wärmesenken. Sie kartierten sie miteinemGeoinformationssystem und klassifizierten sie nach quantitativen und qualitativen Kriterien.Eszeigte sich: In denvergangenen Jahren sind durch das Erneuerbare- Energien-Gesetz und die KWK-Förderung zusätzliche Erzeugungsanlagen im Wirtschaftsraum Augsburg entstanden. In der Folge konnte zum Beispiel das Müllheizkraftwerk der Abfallverwertung AugsburgGmbH(AVA) alsGrundlastkraftwerk die entstehende Wärme nicht mehr in gewohntem Umfang ins Netz einspeisen. Es ergabsichein Überschuss an Abwärme, für den passende Verbraucher gesucht wurden. AlsErgebnis der Wärmeverbundstudie konnte die Einspeisung in das vorhandene Fernwärmenetz erhöht werden –durch eine verbesserte Abnahmesituation sowie durch Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Anfang 2010 kamder bereits in Pilotprojekten in Nordrhein-Westfalen erprobte mobile Wärmetransport mittels Latentwärmespeicher als weitere Idee für eine zusätzliche Abwärmenutzung hinzu. Zusammen mit den inder Wärmeverbundstudie ermittelten, belastbaren Daten entstand hieraus ein Umsetzungsprojekt.Die Rolle desWärmelieferanten übernahm die AVA GmbH, als Wärmeabnehmer bot sich der Landkreis Aichach-Friedberg mit seinem Schulzentrum in Friedbergan. Schulzentrum sucht alternative Wärme Für das Schulzentrum in Friedberg stand bislang keine alternativeEnergiequelle zurVerfügung. MehrereAnläufe, eingroßeszentralesHackschnitzelheizwerk zu errichten, haben in derVergangenheit nicht zum Erfolg geführt. Im Zusammenhang mit der Erweiterung derRealschule,wofür einengerade entstehendenNeubaueine kleine Luftwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage angedacht waren, wurde von der Bauabteilung des Landkreises die Idee des mobilen Transports von Wärme als sinnvolle Lösungfür dasgesamte Schulzentrum aufgegriffen. Energie inContainern Die Funktion des mobilen Wärmetransports basiert auf dem Phasenübergang vonfestzuflüssig und derdabei aufgenommenenoderabgegebenen Energie.Der Latentwärmespeicher istin einem Container untergebracht. Als Speichermedium dient Natriumacetat, ein ungiftiges Salz der Essigsäure. Wie eine Batterie wird der Container über Wärmetauscher mit bisherungenutzter Abwärme aufgeladen. Lieferanten können große Industrieanlagen, Müllverbrennungsanlagen oder Biogasanlagen 44 UmweltMagazin Juli -August2013

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