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7/8 | 2013

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NACHRICHTEN German Water

NACHRICHTEN German Water Partnership Erfolgreiche Wasserkooperation in Vietnam Newsletter-Abonnement tor), das von GWP zusammen mit dem vietnamesischen Partner VWSA durch Sequa durchgeführt wird. Ziel dieses ist Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie jeden Donnerstag aktuelle Informationen rund um das Thema Umwelttechnik. Abonnieren Sie ihn unter www.umweltmagazin.de/umwelt/newsletter.php. Bild: Cor Bartl/Pixelio Die Partnerschaft imBereich der Wasserwirtschaft zwischen German Water Partnership (GWP) und Vietnam Water Supply and Sewerage Association (VWSA) wird erweitert und vertieft. Vor über fünf Jahren startete das vom deutschen Forschungsministerium geförderte Projekt IWAS (Internationale WasserforschungsAllianz Sachsen) des UFZ, der TU Dresden sowie der Stadtentwässerung Dresden zur wasserwirtschaftlichen Zusammenarbeit. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um Vietnam bei der Modernisierung der Wasserwirtschaft zuunterstützen. Mit einer Konferenz Anfang Juli dieses Jahres Hanoi wurde IWAS erfolgreich abgeschlossen. Zugleich ist dies der Auftakt des vom BMZ finanzierten Projekts DEVIWAS (Deutsch-Vietnamesische Verbandspartnerschaft zur Kompetenzverbesserung im Wassersekes, den vietnamesischen Verband weiter zu stärken, einen langfristigen wechselseitigen Erfahrungsaustausch herzustellen, sowie das Angebot an Capacity Development-Maßnahmen zuvertiefen und auszubauen. Insofern ist DEVIWAS eine konsequente Weiterführung der in IWAS begonnenen Partnerschaft. www.germanwaterpartnership.de Wirtschaftsticker >>> Der Dürr-Konzern, Bietigheim-Bissingen, übernimmt rückwirkend zum 1. Juni 2013 den Umwelttechnikspezialisten Luft- und Thermotechnik Bayreuth GmbH (LTB). Dadurch stärkt Dürr seine Marktstellung in der Abluftreinigungstechnik und erweitert sein Technologieportfolio im Unternehmensbereich Clean Technology Systems. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. www.durr.com >>> Die Grundfos Gruppe konnte imvergangenen Jahr ihren Nettoumsatz um6,7 Prozent auf 3Milliarden Euro steigern. Die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung blieben mit 183 Millionen Euro auf einem gewohnt hohen Niveau, so konnte einen Gewinn vor Steuer von 252 Millionen Euro realisiert werden. Darüber hinaus verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 65,3 Prozent. www.grundfos.com >>> Mit der Gründung der E-Bell Recycling GmbH steigt die Landbell AG aus Mainz in die Abwicklung von Solar-Altmodulen ein. Ziel ist es, als Dienstleister Unternehmen kompetent bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten bei Rücknahme und Entsorgung zu unterstützen. www.landbell.de >>> Endress+Hauser, Weil am Rhein, gelang es im Geschäftsjahr 2012 seinen Nettoumsatz um11Prozent auf annähernd 1,7 Milliarden Euro steigern. Das Betriebsergebnis hielt, trotz höherer Abschreibungen, mit einem Plus von mehr als 10 Prozent nahezu Schritt und erreichte 273 Millionen Euro. Bedingt durch die gestiegene Abgabenlast legte das Ergebnis nach Steuern lediglich um 3Prozent zu. Dennoch markiert es mit 183 Millionen Euro ebenfalls einen Bestwert. www.endress.com 8 UmweltMagazin Juli -August2013

Köpfe Die Grundfos GmbH trauert um ihren Geschäftsführer Ralf Brechmann (†), der im Alter von 48 Jahren unerwartet verstarb. Seit Juli 2006 leitete er die deutsche Vertriebsgesellschaft in Erkrath; zuvor hatte er in über 20Jahren Unternehmenszugehörigkeit verschiedenste Aufgaben im Vertrieb bis zum Vertriebsdirektor Gebäudetechnik durchlaufen. Die Mitgliederversammlung des Trägerverein Umwelttechnologie-Cluster Bayern e.V. hat Reinhard Büchl (65) zu ihrem neuen Sprecher gewählt. Mit ihm wird nun ein zusätzlicher Schwerpunkt im Bereich der Abfall und Ressourceneffizienz gesetzt. Ende Juni dieses Jahres wurde Matthias Wochner (34) in die Geschäftsführung von HSM, Frickingen, bestellt. Seit März 2011 bereits als kaufmännischer Leiter im Unternehmen tätig, wird er nun in der Funktion des kaufmännischen Geschäftsführers die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe verantworten. Markus Tacke (48) wird mit Wirkung zum 1. August 2013 CEO der Division Wind Power des Siemens- Sektors Energy. Bislang war Tacke CEO der Business Unit Industrial Power von Siemens Energy und damit für das weltweite Geschäft der industriellen Stromerzeugung verantwortlich. Weltbank 4-Grad-Bericht erschienen Die Weltbank hat kürzlich den zweiten Teil ihres „Turn Down the Heat“-Berichts zu den Auswirkungen des Klimawandels vorgestellt. Der erste ist im November 2012 erschienen und bildet die Grundlage für den zweiten, der ebenfalls vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Climate Analytics erstellt wurde. „Turn down the Heat –Climate Extremes, Regional Impacts and the Case for Resilience“ zeigt mittels einer Risikoanalyse die regionalen Auswirkungen des Klimawandels, die bei 2und bei 4°C globaler Erwärmung auftreten. In unterschiedlichen Szenarien betrachtet die Weltbank dabei die für die soziale und ökonomische Stabilität und Entwicklung wichtigen Sektoren, Lebensumfelder sowie natürliche Ressourcen wie die landwirtschaftliche Produktion, Wasserressourcen, Küstenökosysteme und Städte in Sub-Sahara in Afrika, Südasien und Südostasien. Die Weltbank ist einer der wichtigsten Akteure der internationalen Klimafinanzierung und unterstützt klimarelevante Maßnahmen inmehr als 130 Ländern. So lassen sich auch in Deutschland Klima- und Nachhaltigkeitsthemen noch prominenter in ihrer neuen strategischen Ausrichtung und ihren Programmen verankern. Zudiesem Zweck haben BMU und BMZ kürzlich Konsultationen mit der Turn Down the Heat Climate Extremes, Regional Impacts, and the Case for Resilience Bank zuden Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit durchgeführt. Der zweite Teil des 4-Grad-Berichts ist unter www. climatechange.worldbank.org abrufbar. www.bmu.de Destatis Strom aus Klärgas Dieter Schütz/Pixelio.de ImJahr 2012 wurden in Deutschland 1253 Gigawattstunden Strom aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2011 war das ein Plus von 3,6 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, entspricht diese Strommenge dem durchschnittlichen Verbrauch von rund 360 000 Haushalten. Gemessen ander Strombereitstellung aus Erneuerbaren Energien imJahr 2012 hatte das Klärgas aber nur einen sehr geringen Anteil von rund 1Prozent. Insgesamt wurden im Jahr 2012 in Kläranlagen rund 20 491 Terajoule Klärgas gewonnen –das entsprach einem Anstieg um 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. InDeutschland gibt es mehr als 10000 Kläranlagen, jedoch nur in rund 1200 davon wird im Rahmen der Klärschlammfaulung Klärgas gewonnen. Der überwiegende Teil (90 Prozent) wird hier zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. www.destatis.de UmweltMagazin Juli -August2013 9

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