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7/8 | 2014

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SERVICE Ko-op-Börse

SERVICE Ko-op-Börse Bilder: Rainer Sturm (l. u. r.), Dieter Schütz, (m.); alle Pixelio Polen Abwasserbehandlung Ein polnischer Distributor von Anlagen und Ausrüstung zur Abwasserbehandlung sucht Herstellerund Technologieanbieter,die sich für einen Zugang zum polnischen Markt interessieren. Das Unternehmen bedient bereits Kunden aus der lebensmittel- und der lederverarbeitenden Industrie sowie Kraftwerks- und Kläranlagenbetreiber. Die angebotenen Anlagen und Technologien sollten modern und effizient sein und sich durch niedrige Betriebskosten auszeichnen. BRPL20140418001 Slowakei Abfallbehandlung Ein slowakisches Unternehmen hat einen Plasmareaktor entwickelt, der Abfälle aus Metallurgie, Pharmaindustrie, Chemie und Haushalten umweltfreundlich verarbeitet und wieder verwertet. Wertvolle Metalle und seltene Elemente werden abgetrennt. Entstehendes synthetisches Gas kann energetisch genutzt werden. Verbundstoffe finden Einsatz inder Stahlindustrie. Gesucht werdenPartner aus der Abfallwirtschaftmit Interesse an Optimierung des Umweltnutzens und für kommerzielle Abkommen. TOSK20140403001 Griechenland Lehmziegelherstellung Ein griechisches Technologiezentrum hat neue Materialien fürLehmziegel entwickelt. Es enthält Recycling-Glasfasern aus der Flugzeugisolierung, für die es sonst kaum Wiederverwendungsoptionen gibt. Die Ziegel haben, nach Unternehmensangaben, sehr guteFestigkeitswerte. Gesucht werden Partneraus Industrie und Forschung fürdie kommerzielle und technische Zusammenarbeit. TOGR20140422003 Italien Diesel aus Haushaltsabfällen Ein italienisches Forschungsinstitut, das auf Dienstleistungen für die Abfallwirtschaft spezialisiert ist, hat eine Machbarkeitsstudie über die Umsetzung eines Systems zur Dieselproduktion aus organischen Haushaltsabfällen koordiniert. In Zusammenarbeit mit Forschern und Industrie wurde ein Ansatz mit Pyrolysetechnologie angewendet, um Einsatzbereiche, Konditionen und Produkte zu evaluieren. Gesucht werden Partner mit Interesse an den Prozessen und der Weiterführung der Studie. TOIT20140408001 Kontakt ZENIT GmbH NRW.Europa – Enterprise Europe Network Partner Bismarckstraße 28 45470 Mülheim an der Ruhr Tel: 0208/30004-44 Fax: 0208/30004-61 sw@zenit.de www.zenit.de www.nrw-europa.de Großbritannien Heizungssteuerung Ein britisches Unternehmen hat eine Reihe von Heizungsreglern entwickelt, die andie jeweiligen Anforderungen der Industrie angepasst werdenkönnen. Die Reglersind für elektronischeSteuerung und Überwachung von Fußbodenheizungen und solarthermischen Heizungen sowohl in Wohnhäusern als auch in kommerziellen und Industriegebäuden geeignet. Gesucht werden Vertriebspartner und Unternehmen mit Interesse am Einsatz der Regler. BOUK20140326002 Niederlande Biologische Abwasserbehandlung Ein niederländisches Ingenieurbüro hat eine nachhaltige biologische Abwasserbehandlungstechnologie auf Basis aerober gekörnter Biomasse entwickelt. Vorteile dieser Biomasse sind, nach eigenen Angaben,bessere Retention und höhereKonzentration, sodass kompakte, platzsparende Reaktoren eingesetzt werden können. Anwendungsgebiete sind sowohl kommunale als auch industrielle Abwässer. Gesucht werdenLizenznehmermit Erfahrung im Bereich der biologischen Abwasserbehandlung. TONL2014326006 60 UmweltMagazin Juli -August2014

Rezensionen SERVICE Ratgeber Regenwasser Klaus W. König Mall GmbH, Donaueschingen ISBN 3–9803 502–2–3 12 Euro Die traditionelle Entwässerung ist darauf ausgelegt, Regenwasser schnell und vollständig abzuleiten. Die Entwässerungs- Sicherheit war oberstes Gebot. Seit einigen Jahren wird nun versucht, Alternativen zu finden, die neben der Sicherheit auch die Aspekte des natürlichen Wasserkreislaufs berücksichti- gen. Die Broschüre „Ratgeber Regenwasser“, die in der Fachbuchreihe „Ökologie aktuell“ erschienen ist, dient als Planungshilfe für Kommunen und Planungsbüros und bringt in der 5. Auflage die aktuell relevanten Diskussionen imBereich der Regenwasserbewirtschaftung in zwölf Beiträgen von insgesamt 14 Experten auf den Punkt. So geht es beispielsweise um den Rückhalteeffekt bei großen Regenwassernutzungsanlagen mit nachgeschalteter Versickerung, den Einfluss einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung auf das Stadtklima oder um die frostfreie Verlegung von Zu- und Überlaufleitungen. Anzeige- und Erlaubnisverordnung Johannes Klausen ecomed SICHERHEIT, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH ISBN 978–3–609–61929–3 39,99 Euro Seit dem 1. Juni dieses Jahres gelten neue Vorschriften und Zuständigkeiten im Abfallrecht: Beförderer, Sammler, Händler und Makler von gefährlichen Abfällen benötigen von den zuständigen Behörden eine entsprechende Erlaubnis oder müssen ihre Tätigkeit zumindest bei den Behörden anzeigen. Außerdem haben sie die nötige Fach- und Sachkunde des agierenden Personals nachzuweisen. Für Beförderer und Sammler waren diese Pflichten bisher in der Beförderungserlaubnisverordnung geregelt, die jetzt durch die Anzeige- und Erlaubnisverordnung (AbfAEV) abgelöst wurde. Zeitgleich wird auch die Nachweisverordnung (NachwV) geändert. Das vorliegende Buch mit dem Titel „Anzeige- und Erlaubnisverordnung (AbfAEV), Nachweisverordnung (NachwV) –Das ändert sich für Sie!“ macht alle, die beruflich mit der Umsetzung von Vorschriften im Abfallrecht zutun haben, mit der neuen Rechtslage vertraut. Geklärt werden beispielsweise folgende Fragen im Zusammenhang mit den neuen Vorschriften: 7 Muss ich jetzt gegenüber den Behörden aktiv werden? 7 Kann ich eine der Ausnahmeregelungen imRahmen der AbfAEV nutzen? 7 Passen die bestehenden Arbeitsabläufe im Nachweisverfahren noch oder müssen sie an die neuen Regelungen angepasst werden? Und wenn ja, wie? 7 Die Materie ist ganz neu für mich –wie mache ich das bloß mit den Nachweisen und Registern? 7 Welche neuen Pflichten muss ich einhalten? 40 Jahre Umweltbundesamt Umweltbundesamt (Hrsg.) Kostenlos erhältlich auf: www.umweltbundesamt.de Die Themenpalette des Umweltbundesamt (UBA) war und ist breit –sie reicht von der Abfallvermeidung über den Klimaschutz bis zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Manche Themen beschäftigen das Amt seit über 40 Jahren, etwa saubere Luft, weniger Lärm und Abfall. Andere, wie der Ressourcenschutz, kamen erst später dazu. Im Mittelpunkt der Arbeit stand immer, dass der Mensch so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt leben kann. In dem Buch „40 Jahre Umweltbundesamt“ lässt sich jetzt auf Zeitreise durch 40 Jahre Umweltbundesamt und Umweltschutz gehen: Für die fast 200-seitige Chronik hat ein dreiköpfiges Historikerteam Originalquellen gesichtet und Interviews mit Zeitzeugen geführt. In zehn Kapiteln erfahren die Leser, wie es das UBA Mitte der 1970er-Jahre mit rund 50 000 wilden Müllkippen in Westdeutschland aufnahm, 1978 den „Blauen Engel“ aus der Taufe hob und sich drei Jahre später für ein umfassendes Verbot von Asbest aussprach. UmweltMagazin Juli -August2014 61

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