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9 | 2012

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Technik &Management

Technik &Management Leittechnik Bild: Phoenix Contact Miniatur-Steckverbinderfür Bauwerk-integrierte Photovoltaik Bei der Bauwerk-integrierten Photovoltaik müssen die Steckverbinder nicht nur über ihre gesamte Lebensdauer den Strom sicher und zuverlässig übertragen. Sie sollten auch leicht konfektionierbar sein und vor allem gut inden Kabelkanal passen. Eine Lösung sind Sunclix-Miniatur-Steckverbinder. Andreas Schamber Bauwerk-integrierte Photovoltaik (PV)-Anlagen sind oft Prestige-Projekte mit individuellem und ästhetischemCharakter. Inzwischen sindzahlreiche Bauelemente auf dem Markt, in die Photovoltaik-Module integriert sind –etwa Vorhangfassaden, Fenster oder Dachziegel. Dabei gilt esstets, die energetischen, gestalterischen, konstruktiven und ökonomischen Aspekte miteinander in Einklang zu bringen. Das betrifft aber nicht nur die nach außen sichtbaren Elemente –auch an die Installationstechnik werden besondere Anforderungen gestellt. Die effiziente Einbettung eines PV-Systems in eine Gebäudehülle ist nur möglich, wenn die zugehörigen Verbindungskomponenten speziell dafür ausgelegt sind. So sollten Steckverbinder durch eine kompakte Bauform Platz für weitere Verbindungen im Kabelkanal schaffen und dabei den Verdrahtungsaufwand reduzieren. Die zeitintensive Verkabelung von PV-Komponentenbedarfeinergenauen Planungund einersorgfältigenAusführung. Schmale Kabelschächte im Bauwerk erschweren oft das Verlegen von Leitungen und Steckverbindern. Nicht selten reicht der Platz in den Alu-Profilen nur für eine der zwei der benötigten Verbindungen und das Verkabeln der Komponenten kostet viel Zeit. Die bisheramMarkt verfügbarenLösungen sind aufgrund ihrer Bauform und ihrer technischen Eigenschaften meist nur bedingt für den Einsatz in Gebäudefassaden geeignetund könnenoft nur mit hohem Mehraufwand in das Gesamtsystem integriert werden. Nur elf Millimeter Durchmesser Die neuenPV-SteckverbinderSunclix mini von Phoenix Contact wurden für die Anforderungen der Bauwerk-integrierten PV entwickelt. Mit einem Durchmesser vonnur 11 mm istSunclix mini für Systemspannungen bis zu 1000 Volt ausgelegt. Durch die hohe Stromstärke vonbis zu 15 Akann derMiniatur-Steckverbinder vielseitig eingesetztwerden. 46 UmweltMagazin September 2012

Die Feldkonfektionierbarkeit von Sunclix mini bietet demFassadenbauerviele Vorteile bei denInstallationsarbeiten. Denn inder Praxis ist esmeist schwierig, eine millimetergenaue Leitungslänge vorzuplanen, um dann platzsparendzuverkabeln. Darüber hinaus schränken Fassadenmodule mit vorkonfektionierten Steckverbindern die Flexibilität im Feld ein, weil die Leitungen oft durch schmale Öffnungen und Kanäle geführt werden. AusPlatzgründen istesauchschwierig,eine Solarleitung mit bereits konfektionierten Steckverbindern durch die Alu-Profile oder Fensterrahmen zu fädeln. Vorteilhafter ist da die Konfektionierung der Steckverbinder vor Ort. Dabei können die Leitungen auf ihreoptimale Länge gekürztund direkt mit einem Steckverbinder versehen werden. Durch ihre kompakte Bauform erlauben die Steckverbinder einen flexiblen Einsatz in bestehenden und neuen Gebäudekonstruktionen. Die versilberten Kontakte verhindern Reibkorrosion und ermöglichen mit ihrer Edelmetall-Oberflächeeine elektrische Langzeitstabilität. Nurbei hochwertigen Kontakten, die einen kleinen Übergangswiderstand haben, ist eine hohe Stromübertragung dauerhaft möglich. Zuverlässig und langlebig dank hochwertiger Materialien Der Einsatz vonPV-Komponenten in der Gebäudehülle birgt einige Herausforderungen. Aufgrund des verkapselten Einbaus ist die Luftzirkulation eingeschränkt, Temperaturen vonüber 100°Chinter den Fassadenmodulen sind keine Seltenheit. Dieser Effekt belastet nicht nur die PV-Module, sondern auch die Verbindungskomponenten, derenLebensdauer sichdadurch reduzierenkann. Da einAustausch vonKomponentenimFehlerfall aufwendig und teuerwürde, solltensie möglichstlängerals 20 Jahrehalten. Fazit Energiepolitische Rahmenbedingungen sowie das Schwinden der fossilen Energieträger bilden denHintergrund für die Suche nachimmerneuen kreativen PV-Lösungen. Dabei ist die Bauwerk-integrierteInstallation vonPV-Anlagen weltweitauf dem Vormarsch. Neben Funktionen wie Energieumwandlung, Wetterschutz und Sonnenschutz müssen Bauwerk-integrierte PV-Lösungen auch Funktionen bieten, die sie für eine ästhetische Architektur interessantmacht. Dipl.-Ing. Andreas Schamber, Phoenix Contact GmbH &Co. KG, Blomberg aschamber@phoenixcontact.com „Mit VEGA-Sensoren sind Sie auf dem neuesten Stand der Technik.“ Pegel und Füllstände mit Radarsensoren sicher und wirtschaftlich messen. VEGA-Radarsensoren erfassen Pegel in Becken, Pumpenschächten oder Gerinnen zuverlässig und genau. Unbeeindruckt von Witterungseinflüssen, Temperaturänderungen oder Schaum auf der Wasseroberfläche misst der Radarsensor VEGAPULS WL 61 präzise den Füllstand und stellt den zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlagen sicher. Die überflutungssichere Geräteausführung bietet vielfältige Montagemöglichkeiten und lässt sich einfach in Ihre vorhandene Infrastruktur einbinden. www.vega.com/de/Wasser.htm UmweltMagazin September 2012

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