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9 | 2014

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NACHRICHTEN

NACHRICHTEN Nachhaltigkeit im Unternehmen 3M recycelt rund die Hälfte seines Abfalls Das Multitechnologieunternehmen 3M aus Neuss hat vergangenes Jahr 37 Prozent seines Wasserverbrauchs wiederaufbereitet, rund 45,6 Millionen Euro gespendet und weltweit über 10 000 neue Mitarbeiter eingestellt. Solche Zahlen hat es nun in seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Dieser liefert unter anderem die Ergebnisse einer weltweiten Stakeholder-Studie und beschreibt ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte. Um die Initiativen noch besser zukoordinieren, hat 3M das „Sustainability Center of Excellence“ gegründet. Es implementiert unternehmensweit Strategien für Nachhaltigkeit in Arbeitsund Geschäftsprozesse. Schon heute recycelt das Unternehmen jährlich knapp die Hälfte seiner Produktionsabfälle. Auch die Einsparungen der Treibhausgase sind groß: Von 2002 bis 2013 senkte es diese Emissionen um57Pro- zent, in absoluten Zahlen rund 100 Millionen Tonnen. Und das, obwohl das Produktionsvolumen indiesem Zeitraum gewachsen ist. Der Nachhaltigkeitsbericht informiert weiterhin darüber, wie weit das Unternehmen auf seinem Weg ist, die zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinigten Nationen zu erfüllen. Auch in deutschen Werken arbeitet 3M laufend daran, umweltschonender zu produzieren: Im Werk Landsberg wird das Wasser einer Sprinkleranlage als Wärme- und Kältespeicher genutzt, in Hilden gibt es eine regenerative Anlage zur Abluftreinigung und in Burgkirchen entsteht derzeit eine Wiederaufbereitungsanlage für Hochleistungskunststoffe der Chemie-Tochter Dyneon. Für seine Bemühungen umNachhaltigkeit wird 3M von unabhängiger Seite regelmäßig ausgezeichnet. Bereits im 14. Jahr in Die deutsche 3M Gruppe mit Hauptsitz in Neuss ist an18Standorten aktiv. Folge ist 3M im Dow Jones Sustainability Index aufgeführt und die US-Umweltbehörde EPA verlieh dem Unternehmen News –Online kürzlich zum zehnten Mal in Folge den „Energy Star Award“ für nachhaltiges Energiemanagement. www.3M.de Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch imInternet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Aktuell/News). Bild:3M Europa –kurz notiert >>> Die Verwendung von Methanol sowie die des Flammschutzmittels decaBDE könnte bald im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH beschränkt werden. Entsprechende Anträge liegen der Europäischen Chemikalienagentur vor. Für den Einsatz in Elektro- und Elektronikgeräten unterliegt decaBDE bereits den Beschränkungen der RoHS- Richtlinie. Jetzt könnte eine umfassende Regulierung auch für andere Einsatzgebiete folgen. Außerdem haben EU- Staaten neun weitere Chemikalien zur Einstufung als besonders besorgniserregende Stoffe wie die Phthalate DEHP, DBP, BBP und DIBP vorgeschlagen. >>> Die Europäische Kommission hat kürzlich das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz in der Fassung von 2014 endgültig genehmigt. Gleichzeitig bekamen auch britische Beihilferegelungen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen grünes Licht. Die genehmigten Fördersysteme tragen bei vertretbaren Kosten für Staat und Verbraucher zu den umwelt- und klimapolitischen Zielen der EU bei, ohne den Wettbewerb im europäischen Strombinnenmarkt übermäßig zu verfälschen. >>> Mit Fördergeldern der EU-Kommission konnten europäische Wissenschaftler technische Lösungen finden, die gezielt energetische Schwachstellen wie etwa falsch eingestellte Technik anFlughäfen anzeigen. Sokönnen diese dank der neu entwickelten Software- und Sensorensystems Energiekosten und ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids jeweils um 20 Prozent senken. Von deutscher Seite ist die in Freiburg ansässige PSE AG an der Entwicklung beteiligt. Daneben arbeiten Italien, Irland und Serbien mit andem Projekt. Die EU stellt dafür Fördermittel inHöhe von 2,6 Millionen Euro bereit. Das neue System könnte ab2015 an den Start gehen. 10 UmweltMagazin September 2014

BMUB Ressourcen effizient nutzen und Treibhausgase reduzieren Das Bundesumweltministerium (BMUB) fördert inIndien Projekte zur Verbesserung der Ressourceneffizienz. Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) stehen drei Millionen Euro zur Verfügung, mit denen das Land unterstützt werden soll, dass Rohstoffe in der Industrie effizienter eingesetzt und Recyclingprozesse verbessert werden können. Damit kann Indien einen wesentlichen Beitrag zum globalen Umweltund Klimaschutz leisten, von dem auch die Bevölkerung und die Wirtschaft profitieren: Die Versorgungssicherheit steigt, innovative Technologien und Prozesse werden in Unternehmen eingeführt, Kosten eingespart und neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit dem rasanten Wirtschaftswachstum, dem steigenden Konsum und dem Ausbau der Infrastruktur in Indien erhöht sich auch der Ressourcenverbrauch. Gleichzeitig werden viele Möglichkeiten, Rohstoffe einzusparen oder Material wieder zu verwenden nicht ausreichend genutzt. Der Abbau und die unzureichende Verwertung von Rohstoffen wie Kohle, Kupfer, Aluminium und Phosphor belasten die Umwelt und sind mit Treibhausgasemissionen verbunden. Das BMUB kooperiert schon seit Jahren eng mit Indien in Fragen der nachhaltigen Energieversorgung sowie des Klimaschutzes. Im Rahmen des neuen Projekts soll nun zunächst in Studien analysiert werden, wie die Rohstoffeffizienz in wirtschaftlich bedeutenden Sektoren –beispielsweise im indischen Bauund Fahrzeugsektor –gesteigert und Material wieder verwendet werden kann. Basierend auf den Ergebnissen sollen gemeinsam mit den lokalen Partnern Pilotmaßnahmen in Unternehmen entwickelt werden. Ergänzt wird dies durch Schulungen und Beratungsleistungen für politische Entscheidungsträger, indenen das notwendige Know-how vermittelt wird, um geeignete institutionelle Rahmenbedingungen und Anreizmechanismen für eine ressourceneffiziente und klimafreundliche Wirtschaft zu schaffen. Ein indisches Ressourcenpanel, in dem Akteure aus Wissenschaft, Politik, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft vertreten sind, soll als Forum für einen regelmäßigen Austausch geschaffen werden. Das Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH umgesetzt und baut auf bestehenden Initiativen auf, die von Deutschland gefördert werden. www.international-climate-initiative.com bis nur noch weisser rauch aufsteigt. CURRENTA–Schadstoffe umweltgerechtentsorgen. Direkt am Rhein zwischen Leverkusen und Krefeld-Uerdingen befinden sich drei der fortschrittlichsten Entsorgungsstandorte Europas, dieKommunen und Industriebetriebe ausganz Deutschland nutzen. Hier beseitigen und verwerten wir Sonderabfälle jeglicher Artsicher und umweltgerechtineigenen Anlagen. Für komplexe Verbundwerkstoffe wie Platinen oder moderne Batterien haben wir eine thermische Vorbehandlung zur effizienteren Rückgewinnung der Metalle entwickelt. Undnatürlich bieten wir unseren Kunden auch Einzel- oder Gesamtlösungen für ihreEntsorgungsprobleme an. Wenn Sie jetzt alles in weißen Rauch aufsteigen sehen wollen, sprechen Sie Michael Mross an. Tel+49 2133 5121156 oder michael.mross@currenta.de Currenta GmbH &Co. OHG CHEMPARK 51368 Leverkusen www.currenta.com Ein Unternehmen von Bayer und LANXESS UmweltMagazin September 2014

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