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9 | 2014

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SPECIAL

SPECIAL Wasserkreisläufe/Pumpen Bild: LouPe/Pixelio Bild 1: Hochwasser und Überflutungen sind die häufigsten Naturkatastrophen Regenwasser-Management mindert Hochwasserschäden Das Naturereignis Hochwasser kann man nicht verhindern, aber durch geeignete Vorsorge lassen sich Schäden begrenzen. Grundfos hat dafür praxisbewährte Lösungen wie Regenwasser-Rückhaltebecken mit integrierter Steuerung und Pumpenschleusen entwickelt. Rainer Stierle Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat mit führenden Klimaforschern eine Studie durchgeführt. Demnach muss bis zum Endedieses Jahrhundertsmit einerVerdopplung oder –jenach Entwicklung desKlimawandels –sogar mit einerVerdreifachung der Hochwasserschäden an Rhein, Elbe, Weser, Ems und Donau gerechnetwerden. Vorbeugender Hochwasserschutz ist grundsätzlich kostensparender als die Beseitigung wiederkehrender und sich häufender Hochwasserschäden. Pumpschleusen und Regenrückhaltebecken sind Lösungen, die Schäden wirksam mindern oder verhindernkönnen. Schleusentore mit integrierten Pumpen Steigt Wasserstand eines aufnehmenden Gewässers drastisch an, droht die Überflutung sekundärer beziehungsweise kleinererGewässer.Die Folge: Ein Rückfluss, der zu größeren Überschwemmungen in Regionen führen kann, für die auf den ersten Blick kein Risikobesteht. Grundfos hat für solche Ereignisse mitdem Bau großer Schleusentoreeine Lösung gefunden, die mit SRP-Pumpen (Tauchmotor-Rezirkulationspumpen) in Wandmontage platzsparend ausgestattetsind (siehe Bild 2). Solche Pumpenschleusen werden mittlerweile häufig in Südostasien gebaut, wo auch Tauchmotor-Axialpumpen der Baureihe KPL zum Einsatz kommen. Die Schleusentoresind mit leistungsstarken Motoren ausgerüstet und stehen im Normalzustand offen.Steigt derWasserstand, schließt das Torund verhindert damit einenGegenfluss stromaufwärts. Die hier installierten Pumpen verhindern das Steigendes Wasserstands im sekundären Wasserlauf über den Wasserstand des Oberwassers der Schleuse. Sinkt dieser im Unterwasser der Schleuse auf normale Höhe,öffnetsich das Schleusentor wieder. KPL-Pumpen wurden für Hochleistungs-Einsätze entwickelt – für einen hohen Förderstrom bis zu 700 m 3 /min bei niedriger Förderhöhe bis maximal 9 Meter. Sie bieten konstruktionsbedingt einen hydraulischen Wirkungsgrad von87Prozentund sind aufgrund des nach hinten gekrümmten Axiallaufrades nahezu verstopfungsfrei. Der Wartungsaufwandist aufgrund des einfach auszuwechselnden Verschleißrings und durch Einsatz derdoppeltwir- 20 UmweltMagazin September 2014

Optimus Green für Umwelt-Lärmmessungen kenden Gleitringdichtung als einfach austauschbare Patronendichtung gering. Zur Überwachung der Pumpe dient einWasser-in-Öl-Sensor. Durch die Verwirbelungen, die in dem Zwischenraum zwischen dem Propeller und dem Zwischenrohr entstehen, sinkt bei Axialpumpen der Wirkungsgrad. Bei steigendemDurchfluss und Druckentstehenweitere Verwirbelungen und der Wirkungsgradsinkt weiter. Um diesem Effekt zu begegnen, hat Grundfos den „Turbulence Optimiser“ entwickelt –eine Lösung, die den hydraulischen Wirkungsgradumbis zu 2Prozentpunkte erhöht. Es handelt sich dabei um einen dehnbaren Gummiring, der am Perimeter der Pumpenspirale befestigt ist. Sobald Fördermenge und -drucksteigen, dehnt sichder Gummiring aus und passt sich andas Rohr an. Das mindert Verwirbelungenund verhindertein Absinkendes Wirkungsgrads. Der Gummiring verhindert darüber hinaus, dass Versatz und Produktionstoleranzen des Rohres den Wirkungsgrad mindern. Optional kann derBetreiber einenAntikavitationskegel ordern, der die Entstehungvon Wirbelnund Kavitation in der Pumpeverhindert. Regenwasser-Rückhaltebecken mit integrierter Steuerung Rückhaltebecken nehmen überschüssiges Regenwasser aus derKanalisationauf,umÜberläufezuverhindern beziehungsweise einzudämmen und auf diese Weise eine Überlastung derKläranlagezuverhindern (sieheBild 3). Grundfos hat solche Anlagen untersucht und analysiert,welcheFunktionen ein dafürzuentwickelndes integriertes Steuerungssystem erfüllen sollte: 7 Es sollte in derLage sein, das eingeleitete Wasserzuklärenund zu reinigen, damit es bei einemvollständig vollen Becken in einem ökologisch vertretbaren Zustand ausgetragenwerdenkann. 7 Beivollem Beckenmussdie Bildung unangenehmerGerüchewie auchdas Entstehenunhygienischer Bedingungen vermieden werden, da sich diese Becken häufig in Stadtnähe beziehungsweise in derNähe bewohnterRegionenbefinden. 7 DieSteuerung muss automatisiertsein, damit möglichst kein Personaldafür erforderlichist. 7 Das Entleeren des Beckens sollte unter Berücksichtigung derKapazität derKanalisationerfolgen. Es sollteferner sichergestellt sein, dass das zur Kläranlage geleitete verunreinigte Wasser eine angemessene Wasserqualität besitzt. 7 Das Reinigungssystem sollte ohne menschliches Eingreifeneffektiv arbeiten. Die Form der Becken ist beliebig. Unter Berücksichtigung aller Anforderungen hat Grundfos Lösungen insbesondere zur Reinigung des Beckens und zur Bewegung desBeckeninhalts entwickelt. Dabei werden Pumpenund Strahlreiniger zusammen mit der entsprechenden Systemtechnik eingesetzt, die an die Anforderungen der Abwasseraufbereitung angepasstwerdenkönnen. Die Anlage besitzteine automatischeSPS-und SCADA-Steuerung. UmweltMagazin September 2014 •Universell einsetzbar für Langzeitmessungen •Vorkonfiguriert für Messungen nach TA Lärm, AVVBau, etc. •Frequenzanalyse Oktav- und Terzband, Tonalitätsanalyse •Timerfunktionen •Audioaufzeichnung manuell oder automatisch triggerbar •AcousticFingerprint: Fernüberwachung mittels GSM-Modem •Positionsüberwachung durch GPS-Sensor •Datendownload über GSM-Modem •Komfortable und leicht zu bedienende Software •Umfangreiche Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten call: +49-69-959320-47 email: vertrieb@cirrusresearch.de www.cirrusresearch.de N UR VORBEHALTLOSE GARANTIE! VO N GARANTIE G R CIRRUS RESEARCH

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