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9 | 2014

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ORGANSCHAFTEN

ORGANSCHAFTEN Regionalgruppe Rhein-Main EMAS Club Europe Kontakt Verband für Nachhaltigkeitsund Umweltmanagement (VNU) e. V. Geschäftsstelle c/o Christina Geiger Am Hangelstein 8 65812 Bad Soden Tel.: 0700/86811-223 Fax: 0700/86811-224 vnu@vnu-ev.de www.vnu-ev.de Teilnehmer des EMAS Club Europe Treffens in der EZB Am11. Juli 2014 traf sich die Regionalgruppe Rhein-Main des EMAS Club Europe in der Europäischen Zentralbank, Frankfurt am Main. Thema waren sowohl aktuelle Methoden und Bild: Nadine Müller, EZB Zertifikate zur Bilanzierung von CO 2 wie auch die CO 2 -Kompensation durch Zertifikate aus Sicht einer öffentlichen Institution. Bei der Zusammenfassung der EMAS-Qualitäten waren sich die Teilnehmer einig, dass der Leistungsanspruch, die Glaubwürdigkeit und die Transparenz von EMAS die ideale Basis für Nachhaltigkeitsberichte darstellen. Als Gast hat Rolf-Jan Hoeve von der Europäischen Kommission über die Weiterentwicklung von EMAS berichtet. Darüber hinaus sprachen die Teilnehmer auch eigene praxisbezogene Anliegen an. Das nächste EMAS Club Treffen in der Region wird am 30. Oktober dieses Jahres stattfinden. Zum Kennenlernen ist die erste Teilnahme für EMAS-registrierte Organisationen kostenfrei. Umwelt-Gutachter-Tag 2014 Historie trifft Moderne Der VNU lädt am25. September dieses Jahres in Kooperation mit der KVB AG in das Kölner Straßenbahnmuseum ein. In diesem Rahmen wird es Vorträge zuaktuellen Aufgaben für Umweltgutachter, Zertifizierer und Anwender von Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen geben. Beantwortet werden soll unter anderem die Frage, welche Kompetenzen Umweltgutachter und Zertifizierer benötigen, uminder Nachhaltigkeitsberichterstattung tätig zu werden. Dr. Detlef Matz wird berichten, wie die Werner &Mertz GmbH ihren Weg zum Nachhaltigkeitsbericht bewältigt hat. Darüber hinaus steht ein Entwurf der revidierten ISO 14001 (DIS) mit seinen Änderungen zur Kommentierung. Neben den Berichten zu den Vorarbeiten zu EMAS IV aus dem UGA sowie den Neuigkeiten aus Zulassung und Aufsicht durch die DAU GmbH besteht die Möglichkeit, etwas über die zukünftigen Anforderungen an Kälteund Klimaanlagen sowie die Handhabung von F-Gasen zu hören. Programm und Anmeldemöglichkeit stehen auf der VNU- Homepage zum Download zur Verfügung. Im Anschluss anden Umweltgutachter-Tag wird eine kostenlose Führung durch das Straßenbahn-Museum angeboten. ThemenimÜberblick >>> Beim Abschluss des EMAS-Referenzdokuments „Landwirtschaft“ der EU Kommission war der VNU durch Dr. Vogl vertreten. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Homepage des VNU. >>> Das nächste Treffen des Fachausschusses Water Footprint findet am8.Oktober 2014 in Berlin statt. Nach einem Impulsvortrag über Water Risk und Water Stewardship werden Arbeiten zum Aufbau eines Wissenspools zum Water Footprint weitergeführt. >>> Zum Thema „Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit –Auswirkungen für Unternehmen“ findet am16. Oktober dieses Jahres in Berlin bei Scholz &Friends Reputation die 13. Sitzung des Fachausschusses Nachhaltigkeitsmanagement statt. Eine Anmeldung in der VNU-Geschäftsstelle ist bis zum 10. Oktober erwünscht. >>> Beim nächsten Treffen der EMAS Club Europe Regionalgruppe Süd im Oktober dieses Jahres bei MAN in München wird die Einbindung des Personals in das Umweltmanagementsystem im Mittelpunkt des Austauschs der EMAS-Anwender stehen. >>> Am 24. März 2015 veranstaltet der VNU den Umwelt-Manager-Tag und die Mitgliederversammlung erneut in der IHK Frankfurt amMain. 56 UmweltMagazin September 2014

Kontakt Ein Jahr Elektroschrott-Novelle Recycling-Quote weiterhin gering Die Richtlinie der Europäischen Union zur „Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/ EU –RoHS)“ hat eine Anpassung innerstaatlicher Vorschriften erfordert. In Deutschland ist das vor mehr als einem Jahr mit dem Inkrafttreten der „ElektroStoff-Verordnung“ geschehen, die seither für das Inverkehrbringen und das Bereitstellen von neuen Elektro- und Elektronikgeräten gilt. Eine sichere, fachgerechte und ressourceneffiziente Verwertung von Computern, Fernseher, mobilen Geräten, Home-Entertainment- Produkten, Spielzeugen und größeren Geräten wie Kühlschränken und Herden und anderen ist aber nach wie vor ein Problem geblieben, das immer mehr an Brisanz gewinnt, denn jedes Jahr werden Millionen Handys, Computer und Fernseher verkauft und überfluten den stark wachsenden Markt. Das Bedürfnis nach Besitz des neuesten Produktes führt dabei dazu, dass Elektro- und Elektronikgeräte schnell veralten oder durch Updates nicht mehr unterstützt und schließlich wegen ihrer nur noch eingeschränkten Funktionsfähigkeit entsorgt werden. Dadurch wächst der Müllberg ausgedienter Geräte. Die Folgen der unzureichenden Sammlung und Verwertung sind dramatisch, denn einerseits enthält Elektroschrott weiterhin viele gefährliche Substanzen und andererseits sind die Rücklaufquoten von Elektro- und Elektronikaltgeräten und die Anzahl der recycelten Geräte inDeutschland gering. Sie liegt nach wie vor bei unter 50 Prozent. Selbst bei Rückgabe werden dann auch nur sehr geringe Mengen wertvoller Rohstoffe aus dem gesammelten Elektroschrott wiedergewonnen, zumal sich das Recycling oftmals auf die mengenmäßig häufigsten Materialien wie Kupfer und Stahl beschränkt. Da noch offen ist, obElektroaltgeräte inZukunft über die Wertstofftonne entsorgt werden Verband der Betriebsbeauftragten (VBU) e.V. Jörg ten Eicken Alfredstraße 77-79 45130 Essen Tel.: 0201/95971-15 Fax: 0201/95971-29 info@vbu-ev.de www.vbu-ev.de dürfen, ist fraglich, obnach der mit bevor stehenden Systemumstellung vom Gelben Sack/Tonne eine Steigerung ihrer Recyclingquote zu erwarten sein wird. Nach Ansicht des VBU sollte deshalb die Rückgabe von Elektro-Altgeräten durch Implementierung von Bewertungsgrundlagen für Annahmestellen beim Handel oder bei den Wertstoffhöfen attraktiver gemacht werden. Bild: Mondputzer/Pixelio Mitgliederversammlung 2014 Management Strukturnovelle vorgestellt Die Mitgliederversammlung des Betriebsbeauftragtenverbandes VBU im Mai dieses Jahres diente auch dem Austausch zu bevorstehenden Änderungen, die künftig für die betriebliche Praxis der Betriebsbeauftragten von Bedeutung sein werden. Indiesem Jahr war der aktuelle Stand der Überarbeitung der ISO 9001 ff. und der ISO 14001 ff. auf Basis der Arbeit inden Normengremien das Schwerpunktthema, über das der Vorsitzende Bernhard Schwager aus den ISO Technical Commitees referierte. Er gab praktische Hinweise dazu, was Teilnehmer bereits jetzt vorbereitend für eine Umsetzung tun können, die durch eine staatliche Unterstützung gefördert werden könnte. VBU-Vorstandsmitglied Raphael Artischewski schlug vor, angesichts der bereits vorhandenen steuerlichen Privilegierung einer Auditierung nach EMAS und einer Zertifizierung nach DIN ISO 50001 ff. entsprechende Vorteile auch für die Teilhabe an der neuen DIN ISO 14001 ff zu gewähren. Denn sowohl von EMAS als auch von der DIN ISO 50001 ff. gehen wichtige Impulse zu einer inhaltlichen Aufwertung der DIN ISO 14001 ff. aus. Im verbandsinternen Teil berichtete Jörg ten Eicken über Vertretungen im Rahmen des Verbandsrechtsschutzes, sei es in Kündigungsschutzprozessen oder in straf- und ordnungsrechtlichen Ermittlungsverfahren, die mit einem jeweils günstigen Ergebnis für die betroffenen Mitglieder abgeschlossen werden konnten. Anschließend erläuterte er die Planzahlen für den Haushalt des laufenden Jahres, die einen Mehraufwand für Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung gegenüber dem Vorjahr auswiesen. Gleichwohl konnte trotz leicht rückgängiger Mitgliederzahlen für den Abschluss zum 31.12.2013 von einem positiven Saldo berichtet werden. Für das laufende Jahr wurde die Prognose für ausgeglichene Einnahmen und Ausgaben gestellt. UmweltMagazin September 2014 57

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